Psychotherapie

Die Identitätsentwicklung kann für LGBTIQA+ Personen mit besonderen Herausforderungen verbunden sein, genauso können Diskriminierung, Vorurteile oder Stigmatisierung zu psychischen Belastungen führen. 
In der Therapie ist es wichtig, die Einzigartigkeit und Individualität jeder einzelnen Person zu würdigen und einen offenen Dialog über persönliche Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen zu ermöglichen. Die wertschätzende Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen und sexueller Variationen ist selbstverständlich und ermöglicht so einen offenen Austausch über Wünsche und Sehnsüchte aber auch über mögliche Diskriminierung und Ängste. 

Ebenso sind Coming-out-Prozesse und die Bewältigung von familiären Reaktionen oft zentrale Themen in der Therapie von LGBTIQA+ Personen. Das Erkunden der individuellen sozialen Unterstützungssysteme und die Förderung eines positiven Selbstkonzepts sind dabei von besonderer Bedeutung.

Die gemeinsame Arbeit bietet darüber hinaus auch Raum für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen und Normen und ermutigt jede*n Einzelnen sein wahres, inneres Ich zu leben.